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WDR-Film „Der Essener Dom“ im Medienforum

04.11.2014 Eine besondere, gemeinsame Veranstaltung bieten die Domschatzkammer und das Medienforum des Bistums Essen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Essen an. Donnerstag, dem 27. November, zeigen sie im Medienforum den Film „Der Essener Dom“. Anschließend beantworten im Podiumsgespräch Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer, und Rainer Teuber, verantwortlich für den Besucherservice der Domschatzkammer, alle Fragen die der Film noch offen ließ. Die Moderation übernimmt die Leiterin des Medienforums Vera Steinkamp.

Der WDR-Film, der 2010 anlässlich von Ruhr.2010 gedreht wurde,  ist eine Mischung aus klassischer Dokumentation, szenischen Rekonstruktionen und Computeranimation. Von den frommen Anfängen des Ruhrgebiets über den politischen Aufstieg, vom totalen Zusammenbruch bis hin zur schillernden Metropole spannt “Der Essener Dom” den Bogen über mehr als elfhundert Jahre.
Die Geschichte des Essener Doms ist “Frauenpower pur” und lässt sich bis heute an der Architektur ablesen. Der heutige Dom geht zurück auf die Kirche des um 850 gegründeten Essener Frauenstifts. Zwei Brandkatastrophen gaben der Frauengemeinschaft Gelegenheit, ihre Kirche jedes Mal größer und schöner als zuvor wieder aufzubauen. Und die Frauen versäumten auch nicht, ihre Kirche mit besonderen Schätzen auszustatten. Der Stiftsschatz, den sie zusammentrugen, ist heute einer der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Die Erfolgsstory des Frauenstifts fand im 19. Jahrhundert durch Napoleon und die Preußen ein jähes Ende. Ihre große Renaissance erlebte die Kirche 1958 – als sie zur Kathedrale erhoben wurde, zum Sitz des Ruhrbischofs Franz Hengsbach.
Verantwortlich für den Film sind Martin Papirowski (Regie) und Heike Nelsen-Minkenberg (Drehbuch).

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet 5,00 €, Vorverkauf im Medienforum, Zwölfling 14.