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Säkularisation und Moderne

Im Zuge der Säkularisation wurde das Stift Essen aufgelöst. Im August 1802 besetzten preußische Truppen das geistliche Territorium. Am 18. April 1803 wurde das Frauenstift aufgelöst. Von 1806/1807 bis 1813 gehörte das Gebiet zum (französischen) Großherzogtum Berg und danach wieder zu Preußen. Die letzte Äbtissin, Maria Kunigunde von Sachsen (amt. 1776–1802), starb am 8. April 1826 in Dresden.

Die Münsterkirche St. Cosmas und Damian wurde zusammen mit der Anbetungskirche der Pfarre St. Johann übergeben. Sie war nun die Hauptpfarrkirche der im Zuge der Industrialisierung rasch zur Großstadt anwachsenden Stadt Essen. Die Stiftsgebäude wurden nach und nach abgerissen. Die Pfarrkirche wurde 1958 zur Dom- bzw. Kathedralkirche des Ruhrbistums erhoben.

Vom mittelalterlichen Erbe Essens blieben im Herzen der Stadt bis heute die Domkirche St. Cosmas und Damian, die Anbetungskirche St. Johann sowie der Kreuzgang erhalten. Wichtigste Hinterlassenschaft der Frauengemeinschaft ist der über Jahrhunderte gewachsene, bedeutende Stiftsschatz mit seinen Kunstwerken.