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Kreuznagelreliquiar wieder zurück in Essen

Gut neun Monate und knapp 900 km weit entfernt war das Essener Kreuznagelreliquiar als Leihgabe in Österreich. Nun ist das Objekt, das als eines der rätselhaftesten und außergewöhnlichsten Goldschmiedewerke aus dem 11. Jahrhundert gilt, zurück.

 

In der Ausstellung „Byzanz und der Westen. 1000 vergessene Jahre“ im Schloss Schallaburg (Österreich) konnten die Besucher anhand des Kreuznagelreliquiars und weiterer herausragender Leihgaben die wechselhaften Beziehungen zwischen dem lateinischen Westen und dem griechisch-byzantinischen Osten nachvollziehen. Unter anderem ging es um die Frage, wie Menschen mit einer als anders empfundenen Kultur, mit ihren Ideen, ihren Lebensformen und ihren materiellen Erzeugnissen umgehen.

 

Das Kreuznagelreliquiar ist in der Forschung ein Knotenpunkt für zahlreiche Fragen. Neben der außergewöhnlichen Reliquiarform stehen vor allem die Emails im Fokus, die nicht – wie oft vermutet – byzantinischen, sondern ottonischen Ursprungs sind, und eindrucksvoll das Verhältnis zwischen Ost und West visualisieren.