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Gedenken an den Künstler Ewald Mataré

Am 29. März 1965 verstarb der Künstler Ewald Mataré.

Mataré erhielt zahlreiche öffentliche und kirchliche Aufträge, die ihm nationale und internationale Beachtung und Anerkennung einbrachten. Vor allem das moderne, bildhauerisch gestaltete Kirchenportal wurde in der Nachkriegszeit ein in ganz Europa beachteter Typus der Skulptur. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen hier unter anderem die Bronzetüren für die Südportale des Kölner Doms (1947–1954, gemeinsam mit Beuys), die Portale der Weltfriedenskirche in Hiroshima (1953–1954) und das Portal des Salzburger Doms (1956–1958).

Von seinen zahlreichen Arbeiten gibt es auch eine in Essen zu sehen. Mataré gestaltete 1955 das Portal des heutigen Bischofshauses. Auf dem Giebel steht eindrucksvoll der berühmte goldene Engel.

 

Ein umfassender Aufsatz, der das Essener Gesamtkunstwerk in den Blick nimmt, ist 2014 im „Münster am Hellweg“ erschienen.