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„Der Essener Dom“ – Film nach Jahren wieder zu sehen

12.09.2014 Ein ganz spezielles Angebot macht die Domschatzkammer am Tag des offenen Denkmals, 14. September, um 12.00 Uhr in Kooperation mit dem Medienforum des Bistums Essen. Gezeigt wird exklusiv der WDR-Film „Der Essener Dom“, der 2010 anlässlich von Ruhr 2010 gedreht wurde.

Der Film ist eine Mischung aus klassischer Dokumentation, szenischen Rekonstruktionen und Computeranimation. Von den frommen Anfängen des Ruhrgebiets über den politischen Aufstieg, vom totalen Zusammenbruch bis hin zur schillernden Metropole spannt „Der Essener Dom“ den Bogen über mehr als elfhundert Jahre.

Die Geschichte des Essener Doms ist Frauenpower pur und lässt sich bis heute an der Architektur ablesen. Denn der heutige Dom geht zurück auf die Kirche des um 850 gegründeten Essener Frauenstifts. Zwei Brandkatastrophen gaben der Frauengemeinschaft Gelegenheit, ihre Kirche jedes Mal größer und schöner als zuvor wieder aufzubauen. Und die Frauen versäumten auch nicht, ihre Kirche mit besonderen Schätzen auszustatten. Der Stiftsschatz, den sie zusammentrugen, ist heute einer der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Die Erfolgsstory des Frauenstifts fand im 19. Jahrhundert durch Napoleon und die Preußen ein jähes Ende fand. Seine große Renaissance erlebte die Kirche 1958 – als es zur Kathedrale erhoben wird, zum Sitz des Ruhrbischofs Franz Hengsbach.

Der Film von Martin Papirowski (Regie) und Heike Nelsen-Minkenberg (Drehbuch) dauert 30 Minuten, die Anbetungskirche verwandelt sich an diesem Morgen zu einem besonderen „Lichtspielhaus“. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. (gedo)