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Bericht zum Abbau „Werdendes Ruhrgebiet“

Am 23. August 2015 endete die Ausstellung „Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr“ im Ruhr Museum. Der Essener Domschatz sowie die Schatzkammer St. Ludgerus in Essen-Werden waren nicht nur externe Standorte der Sonderausstellung, sondern auch wichtige Leihgeber. Beide Schatzkammern hatten für fünf Monate insgesamt 24 Objekte an das Ruhr Museum ausgeliehen.

Nun hieß es in der vergangenen Woche alle Objekte wieder zu verpacken und in ihre Museen zurück zu transportieren.

 

Am vergangenen Montag wurden als erstes die Leihgaben der Schatzkammer St. Ludgerus zurück nach Essen-Werden gebracht.

Vor Ort im Ruhr Museum wurden zunächst die Objekte aus den Vitrinen genommen und zusammen mit einem Restaurator untersucht. Als fester Bestandteil des Leihverkehrs, wird der Zustand des Objektes jeweils vor und nach dem Transport begutachtet, um Schäden schnell feststellen zu können. Somit werden gründliche Protokolle geführt, die vorhandenen Schäden und gegebenenfalls Materialveränderungen festhalten.

Nachdem dies nun erfolgte, wurden die Objekte von einem Kunsttransportunternehmen sicher verpackt und nach Essen-Werden gebracht. Dort fanden sie dann wieder Platz in ihren Vitrinen. In der Werdener Sonderausstellung „Werdener Stein- und Bronzeplastik des 11. Jahrhundert“ befanden sich während der Laufzeit zwei Leihgaben aus dem Schnütgen Museum in Köln und eine Objekt aus dem Kunstgewerbemuseum SMPK in Berlin. Diese wurden noch am selben Tag jeweils von einem Kurier abgeholt.

 

Am folgenden Tag wurden alle 16 Leihgaben der Essener Domschatzkammer aus dem Ruhr Museum abgeholt. Auch an dem Dienstag hieß es zunächst: begutachten, verpacken, verladen und transportieren. Sicher in der Essener Innenstadt angekommen, fanden die Objekte wieder ihren Platz in den Vitrinen. Somit sind die Kunstwerke, wie das Essener Schwert oder der Buchdeckel des Theophanu-Evangeliars, wieder an ihrem angestammten Platz im Essener Domschatz zu bestaunen.

 

077 075 091